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Nicht immer geht es um 5000 Euro und nicht immer geht es um Geld. Wir möchten nicht ausschließen, daß es Runden wirklich miteinander befreundeter Frauen und Männer gibt, die ihre Treffen dadurch anreichern, daß sie sich gegenseitig beschenken. Das sind dann aber keine Schenkkreise, wie wir sie hier beschreiben.
Uns geht es um die weit fortgeschrittenen Strukturen hintern den meisten dieser Kreise. Nach unserer Erfahrung benutzen die Drahtzieher der großen Kreise die Herzkreise mit Sach- oder kleinen Geldgeschenken nur als Einstieg. Durch Querkontakte können dann Leute, die in den kleinen Kreisen absichtlich keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, sehr schnell und ohne Verdacht zu schöpfen, in die großen Kreise eingeführt werden. Diese kleinen Kreise laufen meist nur kurz und werden nach Zweckerreichung wieder aufgelöst.
Im Rauschgifthandel nennt man diese Strategie “Anfixen”
Es kommt auch oft vor, daß Personen, die ihr Geld zurückfordern, in kleine Kreise gelockt werden. Dort sollen Sie dann ihr Geld selbst zurückerlösen. Wir warnen dringend davor so etwas zu tun! Die Betroffenen werden dadurch nur noch tiefer in rechtswidriges Tun verstrickt. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Neuderdings wird behauptet, Schenkkreise würden dadurch ihre Sittenwidrigkeit verlieren, daß die Beteiligten ihre erhaltenen Geldgeschenkte mildtätigen oder gemeinnützigen Zwecken stiften. Diese Strategie ist leicht durchschaubar. Wird ein Diebstahl zum Ideal, wenn der Dieb seine Beute einem karitativen Verein spendet? Was würde wohl der Bestohlene dazu sagen? Diebstahl bleibt Diebstahl. Der Zweck kann und darf die angewendeten Mittel nicht heiligen. Schenkkreise sind nicht deswegen sittenwidrig, weil mit dem Geld sittenwidrige Zwecke verfolgt werden, sondern weil die Art der Geldbeschaffung sozialschädlich ist.
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